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Herausgegeben von Stephan Blaut |
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Seit
seiner Zeit als Alumne der Thomasschule in Leipzig (17011708)
beschäftigte sich Fasch mit der Gattung der Ouverturen-Suite. So
erzählt er in seiner Autobiographie, wie er eine Ouverture nach
dem Vorbild Telemanns komponierte und diese bei einer musikalischen
Veranstaltung der Primaner als Werk von Telemann ausgab. Den äußeren
Merkmalen der Quellen zufolge schrieb Fasch die meisten Ouverturen-Suiten
seit 1722, dem Jahr seiner Anstellung als Kapellmeister am Hof Johann
Augusts von Anhalt-Zerbst (16771742). In dem 1743 erstellten Verzeichnis
der Concert=Stube des Zerbster Schlosses sind von ihm 69 Werke dieser
Gattung aufgeführt. Einen großen Teil der in Zerbst komponierten
Ouverturen-Suiten sandte Fasch aber auch über längere Zeit
relativ kontinuierlich an die Höfe in Darmstadt und Dresden. Faschs
Ouverturen-Suite A-Dur mit konzertierender Violine ist durch einen etwa
in der Zeit von 1735 bis 1740 in Dresden hergestellten Stimmensatz überliefert.
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