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Aus dem
Vorwort zur Partitur
Johann Baptist Neruda gehört zu der stattlichen Anzahl von böhmischen
Musikern und Komponisten, die im 18. Jahrhundert ihre Heimat verließen,
um andernorts Anstellung und Auskommen zu suchen. 1741 ist Neruda erstmals
in Dresden nachweisbar. Spätestens ab 1742 stand Neruda als Violinist
in den Diensten des Grafen Rutowski, 1749 bemühte er sich um eine
Stelle in Berlin. In einem Gesuch an den sächsischen König
verwies Neruda darauf, daß er bereits nicht allein die höchste
Gnade gehabt, in der katholischen Kirche mit einem Concerte auf der
Violine mich hören zu lassen; sondern auch in kleinem Opern Hause
und zu Hubertusburg die Music zu dirigiren. Bis zu seinem Tod
1776 rückte Neruda vom vierzehnten zum fünften Violinisten
auf und musizierte unter den Kapellmeistern J. A. Hasse, D. Fischietti
und J. G. Naumann. |
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